Aktuell finden Sie hier jede Woche Mittwoch eine Übungssequenz für 30 Min.
Jeden Freitag zu den gleichen Zeiten lade ich ein zur Wiederholung in Gemeinschaft!

Tritt ein in unseren weiten Atemkreis an einem geschützten Platz Ihrer Wahl, jeweils Mittwoch 10Uhr und/oder 18Uhr:

 

1. Dehnen – dabei den ganzen Raum um dich herum einbeziehen und zurückschwingen. In diesem weichen elastischen Bewegt-Sein gern sitzend, stehend, evt. liegend Körperspürbewusstsein entfalten

Nachspüren! Mit den Händen auf der Leibmitte der Atembewegung lauschen.                                         10`

 

2. Mit der Zunge den Gaumen und die ganze Mundhöhle ausstreichen. Die Zunge wandert dabei auch bis vor das Zäpfchen. Den Kiefer dabei freigeben. Es darf Gähnen entstehen.                                                 5`

 

3. die Leibmitte mit flachen wachen Händen streichen. Das Becken klöppeln. Lauschen! Was hat sich verändert? Wie erfährst Du die Atembewegung.  Spüre nach.                                                                  5-7`

 

4. Im Fußtanz kommen zuerst Füße, dann die Beine in freie gelöste freudige Bewegung, zuerst langsam, vital, stampfend, weich, in weitem Schritt, so dass der Beckenboden gedehnt wird                              5-7`

 

5. Beckenkreisen vom tiefen Beckenzentrum aus Bewegungskreise um die Sitzknochen entstehen lassen. Die Kreise werden größer, rhythmisch und geschehen von selbst. Sie kleiden nach und nach das Becken aus. Ändere die Richtung. Lass die Kreise im Zentrum enden. Spüre nach.                                              10`

 

Lausche dem Atem in jeder Übung und jeweils im Nachspüren, ohne zu werten, nur lauschen und sich so neu begegnen! Dein ganzer Körper ist Atemraum, weile in diesem Wissen!

 

Alle Übungen aber besonders das Nachspüren kann länger ausgeführt werden. Übung 2, 4 und 5 werden im Sitzen ausgeführt. Mit dem Üben weichen Angst und Starre. Sie bleiben klar und leistungsfähig.

Die neue Kraft und Fülle des Atems durchwebt, erfrischt und reinigt.

Bleiben Sie gesund - und bis nächsten Mittwoch!

 

 

Wer Sorge hat, sich zu infizieren, atmet flach oder hält die Luft an. Das sorgt für Erstarren, so wie das Kaninchen vor der Schlange.

Deine Selbstheilungskräfte sind bereit, Dich zu unterstützen. Der frei fließende Atem trägt dieses System.

 

 

Bald geht es weiter – Besucht mich wieder. Schreibt mir auf Facebook, wie es Euch bekommt!

 

 

Die Heilkraft des Atems wird dem Atem nicht durch uns verliehen. Sie wohnt dem Atem inne, ohne dass wir etwas hinzufügen müssten. Die Heilkraft des Atems wird wirksam, wenn wir dem Atem nichts in den Weg legen und ihm erlauben, sich eigengesetzlich in uns zu entfalten.“ Derbolowsky

 

 

 

Wunderwaffe Gähnen

 

Gähnen wirkt entspannend und bringt uns in Schwung, wenn wir müde sind. Es ist noch wenig erforscht und wird uns noch überraschen können im Selbstversuch.

 

Es ist durchaus sinnvoll, das Gähnen herbeizuführen. Das erreicht man mit ausgiebigem Dehnen und Räkeln. Dehne auch den Mundraum innerlich, weite ihn, so als würdest Du einen saftigen Pfirsich oder eine Tomate ganz in den Mund nehmen. Das innere Dehnen kannst Du mit etwas Übung auch im Rachenraum erreichen. Lausche immer wieder mal zum Atem hin, nur spüren und frei ihn geben, ihn kommen und gehen lassen und Du wirst wahr-nehmen, dass Atem ganz natürlich einströmt, ohne aktives Tun und die innere Bewegung des Atems belebend ist.

 

Sehr bald wird sich wohltuendes, herzhaftes Gähnen einstellen mit lösender Wirkung im Zwerchfell und in der Atemmuskulatur, ebenso Frische und Wohlbefinden.

 

Haben Sie die Wirkung erst mal für sich erfahren, wird die Information aus der Knigge Sie sicher nicht mehr irritieren.

 

Im Archiv können Sie noch lange nach meinen Impulsen und Übungen stöbern.