Für jeden Monat finden Sie hier eine neue Übung oder einen Impuls

 

Februar

Gelöste Aufrichtung – da bin ich!

 

Sie stehen, die Füße schulterbreit, gelöste Knie und beginnen aus den Füßen ein weiches Federn und feines Schütteln, welches sich nach und nach in den ganzen Körper fortsetzt bis hoch in Schultern, Nacken und Kopf. Dabei spielen Sie mit der Gewichtsverlagerung und geben die Gelenke immer wieder frei. Es darf spielerisch sein. Erstes Nachspüren. Wie ist die Wirkung, wo sind Sie schon gelöster?
Nun beginnen Sie erneut und nehmen Sie immer wieder neue Bereiche hinein. Tun Sie wenig, lassen Sie es mehr passieren. Erweitern Sie das Federn auch in die Lippen und nehmen ein weiches  Summen dazu. Wenn’s leicht geht, haben Sie Ihren Rhythmus gefunden. Die Lungen, Bronchien werden belüftet.
Spüren Sie nach. Genießen Sie Ihren neuen Stand, erkunden Sie Ihre Aufrichtung bis unter die Scheitelnaht. Der Atem, wenn er frei durchschwingen kann, kann sich als stärkende Aufrichtekraft zeigen.   

 

 

 

Wunderwaffe Gähnen

 

Gähnen wirkt entspannend und bringt uns in Schwung, wenn wir müde sind. Es ist noch wenig erforscht und wird uns noch überraschen können im Selbstversuch.

 

Es ist durchaus sinnvoll, das Gähnen herbeizuführen. Das erreicht man mit ausgiebigem Dehnen und Räkeln. Dehne auch den Mundraum innerlich, weite ihn, so als würdest Du einen saftigen Pfirsich oder eine Tomate ganz in den Mund nehmen. Das innere Dehnen kannst Du mit etwas Übung auch im Rachenraum erreichen. Lausche immer wieder mal zum Atem hin, nur spüren und frei ihn geben, ihn kommen und gehen lassen und Du wirst wahr-nehmen, dass Atem ganz natürlich einströmt, ohne aktives Tun und die innere Bewegung des Atems belebend ist.

 

Sehr bald wird sich wohltuendes, herzhaftes Gähnen einstellen mit lösender Wirkung im Zwerchfell und in der Atemmuskulatur, ebenso Frische und Wohlbefinden.      

 

Haben Sie die Wirkung erst mal für sich erfahren, wird die Information aus der Knigge Sie sicher nicht mehr irritieren.

 

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