Für jeden Monat finden Sie hier eine neue Übung oder einen Impuls

 

August

Guten Tag liebe FreundInnen und BesucherInnen meiner Webseite,

ich mache es mir jetzt mal ganz leicht und biete Euch einen Link, so erfrischend, so schlicht und er führt uns zum Atmen.

 

https://www.facebook.com/GutFuerMich/videos/1005884842862538/?hc_location=ufi

viel Freude beim Schauen und - auf dem Weg zu Deiner ganz eigenen Atemschwingung, Deinem Lebensimpuls.

 

 

Die Atempause - kleiner Exkurs als mentale Reise in die Welt der Atempause

 

Die Atempause oder Atemruhe – ist ein Teil des AtemRhythmus in der Ruheatmung. Die Ruheatmung hat im Normalfall drei Phasen - Einatmung, Autsatmung und Atemruhe. Die drei Phasen stehen zueinander im Verhältnis ungefähr 3:3:2 oder 3:3:1.

 

Die Atempause ist der Moment, in dem das Vorhergehende – der Ausatem – nachklingt, ein kleiner Augenblick völliger Stille und Leere tritt ein und das Neue – der neue Einatem – dessen bin ich gewiss. Es ist die Zeitspanne, in der alles, was durch Ein-Ausatmung geschehen ist, Frucht bringen darf. In der Atemruhe verweilen die Atemmuskeln in ihrer Grundspannung und können regenerieren. Alle anderen am Atemprozess beteiligten Strukturen ruhen in einer ausgeglichenen Spannung.

Man kann sie genießen und dann spüren, was aus der Tiefe aufsteigt. Und es gibt Menschen, die sich vor der Ruhe fürchten, und vor ihr weglaufen.

„Es scheint so, als ob die meisten Schäden unseres vegetativen Nervensystems, die meisten funktionellen Organstörungen ursächlich mit Verstößen gegen die Atempause zusammenhängen“. Derbolowsky

 

Übung zum Erfahren und Kennen lernen der Atemruhe

Suchen Sie einen bequemen schulterbreiten Stand, die Knie sind gelöst, Sie sind gut gegründet. Lassen Sie nach und nach ein weiches sanftes Federn/Bewegen in Beinen, Armen, Schultern und durch den ganzen Körper entstehen. Können Sie die Übung genießen?
Kommen Sie zur Ruhe. Spüren Sie im Stehen und dann im Sitzen nach, spüren Sie den Atem. Eine Weile ist der Atem vital und raumgreifend, sollte sich dann aber beruhigen. Legen Sie eine Hand auf Ihre Körpermitte und bleiben Sie im Spüren. Wie erfahren Sie die Atembewegung in den Körperwänden, in Bauchdecke, Flanken und Rücken. Lauschen Sie dem AtemRhythmus. Wie spüren Sie das Weiten und Einströmen des Einatmens, wie spüren Sie die Ausatembewegung? Wie erleben Sie den Moment, wenn der Ausatem erfüllt ist bevor der nächste Einatem da ist? Ist dieser Moment für Sie wahrnehmbar? Wenn ja, wie erfahren Sie ihn?

Viel Freude auf Ihrer kleinen Reise zum ICH.

 

 

 

Wunderwaffe Gähnen

 

Gähnen wirkt entspannend und bringt uns in Schwung, wenn wir müde sind. Es ist noch wenig erforscht und wird uns noch überraschen können im Selbstversuch.

 

Es ist durchaus sinnvoll, das Gähnen herbeizuführen. Das erreicht man mit ausgiebigem Dehnen und Räkeln. Dehne auch den Mundraum innerlich, weite ihn, so als würdest Du einen saftigen Pfirsich oder eine Tomate ganz in den Mund nehmen. Das innere Dehnen kannst Du mit etwas Übung auch im Rachenraum erreichen. Lausche immer wieder mal zum Atem hin, nur spüren und frei ihn geben, ihn kommen und gehen lassen und Du wirst wahr-nehmen, dass Atem ganz natürlich einströmt, ohne aktives Tun und die innere Bewegung des Atems belebend ist.

 

Sehr bald wird sich wohltuendes, herzhaftes Gähnen einstellen mit lösender Wirkung im Zwerchfell und in der Atemmuskulatur, ebenso Frische und Wohlbefinden.      

 

Haben Sie die Wirkung erst mal für sich erfahren, wird die Information aus der Knigge Sie sicher nicht mehr irritieren.

 

Im Archiv können Sie noch lange nach meinen Impulsen und Übungen stöbern.